Tell a Story # 15 – VERTRAUTES

Vertrautes gibt Sicherheit 

Gerade wenn man vor großen oder auch kleineren Veränderungen steht, gibt einem Vertrautes doch Sicherheit. Gerade heute habe ich ein längeres Gespräch geführt bei dem ich festgestellt habe, wie wichtig Vertrautheit sein kann. Es ging um das Thema Vergesslichkeit – Schusseligkeit und Demenz.

vertrautes gibt Sicherheit

Wie wichtig eine vertraute Umgebung sein kann stelle ich gerade fest. Vertraute Abläufe im Alltag. Wo legt man den Schlüssel hin. Wo ist der Ordner mit den Bankunterlagen um nur ein paar Dinge zu nennen. Das Bild habe ich übrigens bewusst gewählt. Es steht für  Dinge aufschreiben.

Einzusehen, dass  geliebte Menschen Sicherheit verlieren, wenn sie vertrautes verlassen. Angst bekommen, wenn man Dinge nicht mehr überblicken kann, neue Wege scheuen. Diese Dinge die ich gerade beobachte, lassen mich auf Vertrautes ganz anders wahrnehmen als bisher.

Daher steht das Bild oben für Dinge aufschreiben. Eine kleine Hilfe im Alltag, wenn man immer vergesslicher wird. Auch Rituale einzuführen hilft. Ich schreibe bestimmt mal länger über dieses Thema, dass mich in den letzten Wochen sehr beschäftigt hat. Eins konnte ich auf jeden Fall in den letzen Wochen feststellen: Vertrautes gibt Sicherheit.

In diesem Sinne… nachdenkliche Grüße Emma

Ps: ich freue mich, wenn ihr auch ein paar Worte zu “Vertrautes” schreibt. Gerne könnt ihr diese hier verlinken.


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Comments

  1. Es sind schon, das vertrautes auch Sicherheit gibt, das war z.B. der Dachboden bei der Oma,
    hier konnte ich mich verstecken und ja auch als ich das gesehen habe, war mir das schon auch vertraut.

    Mir ist alles so vertraut, jaaa bei mir kommen gerade wie in meinem Post ganz anderes Erinnerungen, wenn ich an diesen Ort gehe, den ich in meinem Post erwähnt habe.

    Lieben Gruß Eva

  2. Mein Beirag ist recht egozentrisch. Vertrautes in mir. Dein Beitrag deutet an, das könnte mal wegfallen. Oder wird sowas mit Demenz vielleicht nur ausgeprägter?
    Nachdenkliche Grüße, Eva

  3. da stimme ich dir total zu. Ohne meine Zettel bin ich aufgeschmissen :S Rituale finde ich sehr wichtig und Routine teilweise auch.
    GLG, Geraldine

  4. da sprichst du wirklich ein Thema an..
    ich glaube es sind zwei Phasen in denen Vertrautes wichtig ist
    einmal wenn man ganz klein ist
    anfängt sich in der Welt zurecht zu finden..
    da ist das vertraute Gesicht und die Hand der Mutter ..
    das Kuscheltuch oder Kuscheltier..
    es gibt Halt und Selbstvertrauen (hat ja auch mit Vertrautheit zu tun )
    und bietet Rückzugsmöglichkeit von den Aufregungen da “draussen”
    die Jugend kann dann gar nicht schnell genug altvertraute Bahnen verlassen und Neues ausprobieren um den Horizont zu erweitern ..
    das Alter bringt einen dann wieder zurück
    in die schützenden vier Wände
    in die Erinnerungen aus alten Fotoalben
    in die immer gleichen Tagesabläufe

    vielleicht laufe ich deshalb lieber die Treppen hier herauf als mir eine kleinere bequeme Wohnung zu suchen ..oder meine Tochter zu einem Hauskauf zu ermuntern (in einem anderen Ort) wo ich dann mit einziehen soll
    ich bin auch ständig am Suchen ;)
    werde vergesslich .. muss Dinge an “ihren” Platz legen ..

    liebe Grüße
    Rosi

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