Tell a Story #16 – Fremde Kulturen – Fremdes

Fremde Kulturen

Fremde Kulturen Frühstück bei Emma Tell a Story # 16

Es gibt Menschen die mögen nichts Fremdes. Witzigerweise ist mir so etwas komplett fremd. Schon immer und seit ich mich erinnern kann, haben mich fremde Kulturen fasziniert. Nicht so auszusehen wie ich, womöglich eine andere Hautfarbe oder andere Augenform. Erzählung meiner Eltern über Ureinwohner, fremde Kulturen, Religionen und Rituale fand ich schon immer sehr spannend.

Wahrscheinlich zieht es mich deshalb immer mal wieder wieder weit weg und möglichst fern von touristischen Hotspots. Fernab meiner gewohnten Kultur. Oft geht es auch einher mit anderen Wertvorstellungen. Spannend zu beobachten und sich einzulassen. Nicht immer ist es schön, was man zu sehen bekommt – oft allerdings bereichert es mich (oder meine Familie).

Schon oft habe ich mich gefragt, woher kommt die Angst vor Fremden bei einigen Menschen?

Fremde Kulturen - Mexico und die Indigenos in Chiapas

Wird durch eine positive oder negative Begegnung mit fremden Menschen, fremden Kulturen, fremden Essen, fremdes Verhalten, usw.  Vorurteile geschürt oder sogar durchbrochen? Und warum fasziniert Fremdes einige Menschen. Als ich vor ein paar Monaten den Film – die Vermessung der Welt – gesehen habe und mir wieder die Geschichte von Alexander von Humboldt in den Sinn kam, gingen mir wieder viele Gedanken durch den Kopf.

Wäre ich so mutig in ein fremdes Land (voller Ungewissheit) zu gehen ? Habe ich mir oft überlegt in den letzen Jahren. Meine Kultur, meine Familie, meine Traditionen ein Stück weit zurück zu lassen.? Ins Ungewisse?

Ein Fremdes Land, dass man gerne entdeckt im Urlaub, oder man wandert aus? Noch ein Film kommt mir sofort ins Gedächtnis. Jenseits von Afrika – damals habe ich mich gefragt, warum um Gottes Willen, verlässt sie ihr Land um in Afrika zu leben. Einen größeren Unterschied zur Heimat gab es doch kaum.

Vielleicht ist es auch, dass man wenn man irgendwo fremd ist, auch genauer hinschaut. Und gerade dadurch, entdecken wir oft mehr Schönheit als die die auch vor unseren täglichen Augen ist? Es tut mir sehr leid, dass ich euch heute nur mit Fragen zutexte. Aber die Angst vor Fremden ist eine Thema, dass mich so lange ich schon denken kann beschäftigt.

Das Bild meiner Tochter am tosenden Pazifik, erinnert mich immer auch ein bisschen an das Unbekannte. Das Meer. Was da in den Tiefen an fremden noch nie gesehenen Lebewesen wohl rum schwimmt… Dieser Gedanke allerdings löst bei mir Gänsehaut aus. Also Tiefsee wäre definitiv nicht meins.

So bleibe ich bei bei meiner Liebe und meinen Interesse an fremden Kulturen und erfreue mich hoffentlich über noch ganz viel Fremdes, was ich in meinem Leben noch sehen, erleben und schmecken darf.

Fremde Kulturen in Mexiko - warum das mich so fasziniert - Faszination fremder Kulturen

Was löst Fremdes bei euch aus? ich bin gespannt ob ihr eine Geschichte dazu habt. Falls ja, freue ich mich, wenn ihr sie gerne hier teilt.


Und natürlich geht es auch im Mai mit Tell a Story weiter. Vielleicht mal mehr Fotos und weniger Text. Aber ich bin gespannt. Es geht um Farben:

Tell a Story im Mai 2018:

Tell a Story Mai 2018

In diesem Sinne wünsche ich euch einen wundervollen Tag und bis ganz ganz bald

Alles Liebe Emma

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Comments

  1. Liebe Emma,
    ich verlinke mich morgen bei dir. Allerdings ist mein Beitrag etwas traurig, aber auch das muß mal sein.

    Mich hat schon immer der Orient fasziniert, schon als junge Frau habe ich mal eine Bauchtänzerin gesehen und das wollte ich auch machen.
    ABER, sag das mal deinen Eltern und vor allem deinem neu angetrauten Mann, dann habe ich es vergessen, oder aber es hat bei mir geschlummert. Bis ja bis ich dann bei meiner Scheidung eine neue Freiheit gewonnen habe und mir bei einem Bauchtanzkurs das nötige Wissen angeignet habe. Insgesamt 20 Jahre habe ich orientalisch getanzt und habe das auch professionell mit Website usw. gemacht. Durch das Geld, das ich verdient habe, konnte ich mir weitere Kurse in Ägypten leisten und auch die doch recht teuren Kostüme, die ich dann auch immer wieder verkauft habe.
    Eine sehr schöne Freundschaft mit einem Orientalen, einem Ägypter und Tanzlehrer war sehr nett und schön ABER einen Orientalen als Mann, eher weniger.
    Die Freundschaft ging über eine Jahr und ich habe viel über den Orient gelernt und auch über den Orientalischen Tanz. Aber dann wurde mir das ein wenig zu eng, denn das kann ich brauchen und ich habe die Freundschaft beendet.

    Inzwischen habe ich aber andere Interessengebiete und so ist der Orient etwas in den Hintergrund gerückt, aber 20 Jahre war er bei mit Top 1.

    Ein schöner Beitrag von dir, leider stehen viele Menschen Kulturen gespalten gegenüber. Sie wollen in die Länder reisen aber um gotteswillen hoffentlich kommen DIE nicht zu uns.

    Was ich heute wieder in der Zeitung gelesen habe stimmt mich etwas …..! Ich weiss nicht, wie ich es schreiben soll, “gespalten”.

  2. Dass mir Angst vor Fremdem frems ist… das war auch meine erste Assoziation. Shclussendlich ist mein Post geistag dann doch ein wenig abgebogen. Das ist das Schöne an deinen Themen! Die Farben im Mai – das wird wohl eher wieder flockiger.

  3. Liebe Emma,
    hab mich sehr gefreut, hier mit zu machen. Wie schön, sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Herzlichen Dank und lieben Gruß,
    Christine

  4. ein spannendes Thema. Ich bin immer sehr geschockt und auch befremdet, wenn jemand seine Fremdenfeindlichkeit kundtut.
    ich habe lang gegrübelt, was ich dazu poste, aber ich denke – die tanzenden Derwische sind passend.

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