High School Jahr in den USA?

Ein High School Jahr in den USA –  wer hat da Erfahrungen?

High School Jahr in den USA Erfahrungen

Als unser großer Sohn letztes Jahr ins Ausland gehen wollte, kam uns Corona dazwischen und der Auslandsaufenthalt war damit Geschichte. Da war es allerdings „nur“ Europa und irgendwie war das alles nicht so spannend und schon gar nicht so ein großer Akt. Ein Aufenthalt in Irland oder GB wäre mit wirklich wenig Bürokratie möglich gewesen. Es sollte aber nicht sein und somit ist das für den Großen jetzt auch kein Thema mehr.

Und jetzt 1 Jahr später stehen wir wieder vor einer ähnlichen Situation. Und doch ganz anders. Das Tochterkind möchte sehr gerne ein ganzes oder auch nur ein halbes Highschool Jahr in den USA verbringen. Am Liebsten an dieWestküste und sie freut sich eigentlich auch schon riesig.

Ob das dieses Jahr überhaupt möglich sein wird, werden wir sehen. Es ginge ja schon im August los und jetzt haben wir schon Ende Januar und sollten langsam aber sicher zu einer Entscheidung kommen. Die 10. Klasse mit 16 für mehrere Monate weg von zu Hause ist für mich natürlich erstmal ein ganz schön mulmiges Gefühl.

Zwei Herzen schlagen in meiner Brust. Ich war nicht anders als sie und brannte für jeden Schüleraustausch, Auslandsaufenthalt und weiß über die tollen Erfahrungen die man machen kann. Auf der anderen Seite ist sie so weit weg und wir waren noch nie länger als 2 Wochen getrennt.

Heute habe ich daher eine Bitte an euch..

Wir haben schon eine sehr gute Organisation gefunden und es fühlt sich sehr gut an. Aber habt jemand von euch Erfahrungen damit? Tipps auf was wir achten sollten? Ich wäre über jeden Kommentar oder Email sehr froh, denn wir werden uns sehr bald fest entscheiden müssen und es ist doch alles mit viel Aufwand verbunden. Unabhängig davon ob das alles überhaupt gehen wird. Wer weiß wie die Welt im Sommer aussieht?

Wir als Familie waren schon öfter in den USA und sowohl mein Mann als auch ich haben dort gelebt und sehr gute Erfahrungen gemacht. Aber wir waren natürlich nicht erst 16.

Wie das Leben in einer amerikanischen Kleinstadt an der Westküste sein kann, kann ich mir irgendwie gar nicht vorstellen. Aber vielleicht habt ihr Tipps bei der Auswahl des Ortes (ok den können wir uns auch nicht aussuchen ) aber wir können es eingrenzen oder bei der Kommunikation mit der Gastfamilie oder auch bei der Wahl der Schulfächer usw.

Ich wäre sehr dankbar.

Herzliche Grüße von Emma

Kommentare

  1. Claudia Meier meint

    Hallo,
    oh wie aufregend!
    Ich kann YFU mit voller Überzeugung jedem empfehlen. 1995 (ich war damals 16) war ich mit YFU in Illinois, 1998 durfte ich eine ungarische Gastschwester haben. Damals war ich auch ehrenamtlich für den Verein tätig und durfte 2001 und 2003 Austauschschüler in Ihr Jahr per Flieger begleiten. Es gibt tolle Vorbereitungstagungen, super Betreuer vor Ort und Nachbereitungstagungen.
    Meinen Kinder würde ich (natürlich mit schwerem Herz) auf jeden Fall diesen Austausch auch ermöglichen, wenn sie möchten.
    Also, wie gesagt YFU!!!
    Liebe Grüße, Claudia

  2. Tina meint

    Puh.

    Ich kann dir sehr viel zu High Schools in den USA erzählen, und ansonsten muss ich den Spielverderber spielen und sagen:
    Fast alle Austauschschüler wollen immer nach New York, oder Kalifornien, oder Seattle. Vielleicht noch eine der wenigen anderen großen Städte in den USA, von denen man in Deutschland häufig hört, die viel in der Poplärliteratur sind – Portland, Austin, Chicago, Boston…
    Und kaum jemand landet da.

    Denn: die Mietpreise in den begehrten Metropolen sind extrem hoch, und kaum einer hat ein leerstehendes Extra-Zimmer für einen Austauschschüler.
    Auch wenn die Preise jetzt gerade wieder etwas runter gegangen sind, für 3000 Dollar bekommt man in oder um San Francisco oft nur ne 3 Zimmer Butze.
    Die meisten Sprachschüler landen daher auch in der Mitte des Landes – dort, wo es viel Platz gibt und die Lebenshaltungskosten nicht so hoch.
    Auch bei eurer Organisation reicht der Westen ja bis in die Mitte des Landes, was schon lustig ist.

    Die beiden Töchter einer Freundin von mir waren 1 Jahr in den USA und beide waren meg glücklich, eine in Texas die andere in Illinois, meine ich.
    Sie sind beide auf Instragram, aber ich weiß nicht, ob öffentlich, ich frag sie mal, ob ihr sie anschreiben könnt.

    Mein Geheimtipp für tolle Städte oder Staaten, die unter dem Radar fliegen:
    South Carolina – der absolute Hammer. So schöne Städte, mega tolle Strände
    Tennessee – Nashville und die Smokey Mountains – total toll
    Groß im Kommen bei Menschen, die aus Kalifornien raus wollen, da zu teuer: Austin in Texas. Texas ist auch ein echt interessanter Staat.

    viele Grüße
    Tina

    • emma meint

      Oh Tina, vielen lieben Dank..das hilft auch schon …ich werde es gleich weitergeben…

  3. Sabine meint

    Hallo :)

    Ich vermittle beruflich selbst High School-Aufenthalte und kann mich nur Tinas Kommentar anschließen.

    Folgendes gibt es außerdem zu bedenken: Der klassische High School-Aufenthalt in den USA gehört zu den günstigsten Programmen auf dem Markt (auch wenn es natürlich viel Geld ist, das aufgebracht werden muss). Grund dafür ist, dass die amerikanischen High Schools kein Schulgeld verlangen dürfen und die Familien für die Aufnahme der Schüler auch kein Geld erhalten. Bedeutet aber für unsere deutschen Schüler, sie können keinen bzw. kaum Einfluss auf das Programm nehmen. Die Familien suchen sich die Schüler selbst aus und können daher überall wohnen. Der High School wird man dann einfach zugeteilt.

    Wenn Schüler Einfluss nehmen möchten, dann empfiehlt sich ein Aufenthalt in einem anderen Land, z.B. Kanada, Neuseeland oder Australien. Hier werden sowohl Schulgebühren gezahlt als auch Gastfamiliengebühren. Heißt aber auch, dass man sich die Schule aussuchen kann und Wünsche zur Gastfamilie äußern kann.

    Schüler, die in die USA wollen, müssen sich darüber im Klaren sein, dass Wünsche zwar angegeben werden können, diese aber nicht in ERfüllung gehen müssen.
    Nichts desto trotz ist so ein Aufenthalt eine tolle Sache und immer eine Bereicherung.

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