Gibt es eine Normalität nach Corona? …

Im letzten Monat ist viel passiert und ich frage mich: Gibt es eine Normalität nach Corona?

Gibt es eine Normalität nach Corona

Man könnte gerade den Eindruck gewinnen, dass Corona bald nicht mehr alles bestimmen wird. Zumindest fühlt sich das so langsam an. Mit den sinkenden Zahlen, den Impfungen, dem Sommer, den Abstandsregelen, Hygienemaßnahmen. Auf einmal wieder Leben und Menschen auf der Straße …

Die letzten Wochen hat hier der Bär getanzt. Ein Monat Auszeit habe ich mir genommen. Oft ans bloggen gedacht und doch das Leben 1.0 seinen Vortritt gelassen.

Aber wie bei vielen von euch auch, ist es auf Social Media, Blog und co. leise, geht es hinter den Kulissen richtig ab. Aber ihr habt mir schon auch gefehlt. Ich habe oft ans bloggen gedacht und dann mich doch für andere Dinge entschieden.

Das 365 Tage bloggen Projekt steht jetzt wohl auf wackeligen Beinen. Denn eigentlich tat mir das sehr gut. Aber ich habe auch gemerkt, mit den Lockerungen, den sinkenden Corona Fällen, kamen auf einmal viel mehr Termine dazu.

Wird alles wieder normal(er)?

Viel ist in diesem Monat passiert… Wir waren in Spanien und haben viele Dinge geklärt und meine Mama konnte endlich wieder mit zu uns. Das heisst sie ist gerade bei uns und wir schauen, wie alles klappen kann. Wir sind mit dem Auto gefahren und das war mal wieder kein einfache Trip. Wir sind ja Corona genesen und teilweise auch geimpft und somit war der Weg auch frei, meine Familie zu besuchen und ein paar dringende Angelegenheiten zu regeln.

Demenz ist das Thema und überhaupt die Krankheiten im Alter. Auch in den Anfängen ist eine Herausforderung für alle und es gibt doch viel zu beachten, zu regeln… da hadere ich gerade sehr. Ich habe den Eindruck, es ist halt so..und kann man eh nicht groß was machen.

Nach endlosen Test wissen wir, dass es keine Alzheimer Erkrankung ist. Ich suche und suche nach Möglichkeiten und vielleicht Therapien, die diese Krankheit verlangsamen kann – also wer einen Tipp hat. Da gibt es soviel – da durchzusteigen und wissen ob das taugt oder nicht…dauert wohl eine Weile. Ich wäre aber über Tips wirklich sehr sehr dankbar.

Die Schule hat wieder angefangen…

Ich freue mich so sehr für die Kinder und bin froh, dass es für sie zumindest einen Schritt in die „Normalität“ geht. Wieder mehr Sozialleben und auch echte Kontakte so von Angesicht zu Angesicht. Ausserdem finden wieder die Sporttainings statt und auch das tut gut. Auch wenn der Körper sich wieder ein bisschen daran gewöhnen muss. Von einer Normalität kann man zwar noch nicht sprechen. Aber wenn ich an die letzten Monate denke, ist es schon viel was wir jetzt wieder machen können.

Die großen Kinder sind im Praktikum

Landwirtschaftspraktikum trotz Corona

Ich freue mich sehr, dass dieses Jahr die Praktika an der Schule mehr oder weniger wieder stattfinden.

Die Tochter ist im Landwirtschaftspraktikum und taucht für 2 Wochen in ein komplett anderes Leben. Arbeiten und Leben auf einem Biobauerhof ist eine wundervolle geistige und körperliche Erfahrung und ich freu mich riesig für sie. Es ist ein toller Hof, liebevolle Menschen, soooo tolle Tiere und Landschaft. Auch wenn es natürlich auch anstrengend sein wird, ist das Landwirtschaftspraktikum häufig bei allen eines der Höhepunkte in ihrer Waldorfschulzeit. Ich wünsche ihr von Herzen eine tolle und intensive Zeit. Auf jeden Fall können sie da viel Zeit draussen verbringen und Corona rückt doch ein Stück weiter weg. Zumindest in diesen 2 Wochen.

Der Große wäre „normalerweise“ 3 Wochen im Sozialpraktikum. Das hat leider nicht geklappt. So kann er zumindest das Betriebspraktikum, dass letztes Schuljahr nicht stattfinden konnte, doch noch nachholen. Auch eine gute und wertvolle Erfahrung. Spannend was so alles gerade passiert. Da er im Büro mit anderen sitzt, ist es schon so, dass Maske, Abstand und Hygiene ähnlich wie in der Schule abläuft und somit ist da Corona zumindest indoor immer noch sehr präsent.

Die Tochter ist bald in USA und besucht die Highschool

Mittlerweile hat meine Tochter eine liebevolle tolle Gastfamilie gefunden und wird schon sehr früh (1 Tag nach Schuljahresende) schon in die USA fliegen. Es geht nach Texas und dort wird sie hoffentlich eine tolle Zeit verbringen. Der Kontakt zur Familie ist toll und auch die Schule macht einen tollen Eindruck. Wir warten nur noch auf das Visum (müsste die Tage ankommen) und dann geht es schon sehr bald los.

Wenn sie aus dem Landwirtschaftspraktikum kommt, dann haben wir sie noch 5 gemeinsame Wochen und dann heisst es Abschied nehmen. Ich glaube es wird mir nicht leicht fallen aber ich weiß, dass sie tolle Erfahrungen machen wird. Große Vermissung kündigt sich an. Ich bin gespannt wie das wird auch hinsichtlich Corona. Mal schauen was sie berichtet…

Hier kündigt sich ein runder Geburtstag bei meinem Mann an und ich überlege was ich machen soll..

Vor Corona Zeiten hatten wir ganz genaue Vorstellungen – jetzt ist alles anders und ich bin mir nicht sicher. Viel Zeit habe ich nicht und ich hoffe, die Zahlen bleiben niedrig und vielleicht können wir ja doch richtig feiern. Wobei ich frage mich immer.. .können wir das noch? Vielleicht geht es nur mir so. Aber Menschen wieder umarmen zu können (ausserhalb der Familie) wird ne Umstellung  und auch was viele Menschen anbelangt bin ich gerade noch so hin und hergerissen.

Der Vorteil am Stadtrand, hier sind nicht viele Menschen auf der Straße unterwegs und irgendwie ist das ziemlich entspannt gewesen alles. Aber neulich war ich doch tatsächlich in der Innenstadt und da war ich schon erstaunt wieviel wieder los ist und ich war sogar ein bisschen irritiert, wenn Menschen wieder so eng zusammen sind. Werde mich wohl wieder daran gewöhnen müssen.

zurück zur Normalität?

Ob es tatsächlich so wird wie davor? Glaube ich nicht. Was mich noch beschäftigt, wie man sich dann irgendwann mal wieder gegenüber tritt. So viele Emotionen, verschiedene Meinungen und „Belehrungen“ – das hat bestimmt Spuren hinterlassen. Vielleicht hatte das alles auch was Gutes und man ist achtsamer geworden. Definitiv hat die Zeit den Vorteil gehabt, dass man die Gelegenheit hatte, zu wachsen und sich Dingen zu stellen, die man vor 2 Jahren nicht hätte ahnen können.

was gab es sonst noch…

ich habe noch einiges zu erzählen… wer mag, schaut wieder auf dem Blog vorbei. Vielleicht nicht mehr täglich einen Beitrag aber wieder regelmässig.

Ich wünsche euch einen wundervolles Wochenende. Ich geh dann mal an den Haushalt ran. Manche Dinge verändern sich auch mit Corona nicht. Samstag ist Aufräumen, Einkaufen und ein bisschen Putzen angesagt. Ich brauche es ja relativ aufgeräumt um mich wohl zu fühlen. Also meine Definition von Aufgeräumt ist natürlich nicht gleich wie bei den anderen Mitgliedern der Familie. Für einige zu wenig für andere zuviel . Lach.

Bis die Tage. Herzliche Grüße von Emma

Kommentare

  1. Brigitte Pekrul meint

    Bei Demenz empfehle ich Ginko(240mgTebonin) ,hilft ein bischen den Verfall zu verzögern. Erfahrung mit meiner Mutter. Habe keine ärztliche Ausbildung, nur Erfahrungswerte. Viel Kraft wünsche ich. LG Brigitte

  2. CM meint

    Vielleicht wäre es ganz interessant für Euch in Bezug auf die Demenz, das Thema Darm-Hirn-Achse zu erforschen. Man hat herausgefunden, dass sich die Darmgesundheit so stark auf die Hirngesundheit auswirkt. Ich habe dazu ein bisschen wegen Parkinson in der Familie gelesen, aber es wirkt sich natürlich noch ganz anders aus. Ist nicht Esoterik, sondern in der Schulmedizin aktuell in Forschung.

  3. Tina meint

    hallo Emma,

    Nur kurz:
    Macht deine Tochter ihr Praktikum in der Landwirtschaft bis kurz vor Abflug in die USA?
    Das könnte Probleme geben, dass ist – Corona-unabhängig- immer eine Frage bei der Einreise, ob man Kontakt zu landwirtschaftlich gehaltenen Tieren hatte und könnte dafür sorgen, dass sie an der Grenze abgewiesen wird oder in die secondary inspection (eingehendere Kontrolle, in der Regel warten in einem abgesonderten Bereich, z.T. für mehrere Stunden, bis entschieden wird, ob sie einreisen darf oder nicht. In dem Bereich ist noch nicht mal die Benutzung von Handys erlaubt)

    https://www.cbp.gov/sites/default/files/documents/CBP%20Form%206059B%20English%20%28Sample%20Watermark%29.pdf

    If you declare that you’ve visited a farm or been in close contact with livestock, the procedure at customs is slightly different. Because Customs and Border Protection’s agricultural specialists are primarily concerned with pests or pathogens accidentally making their way onto American farms, they will ask to inspect the clothes, shoes, or luggage you had with you at the farm for soil, manure, blood, or other substances that might contain dangerous organisms. If they find any potentially dangerous substances on your personal effects, they will disinfect your items before they let you bring them into the country.

    Erkundigt euch bitte unbedingt noch mal, ob das unproblematisch ist oder welche Zeiträume da eingehalten werden müssen zwischen Landwirtschaft und Einreise.

    Viele Grüße
    Tina

    • emma meint

      Danke liebe Tina, für den Tipp da werden wir unbedingt noch einmal recherchieren

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