Corona Familientagebuch – ich steig dann mal ein..

Corona Familientagebuch 5.Woche – wie war die Woche?

Bei Clara von tastesheriff lese ich unheimlich gerne ihre Rubrik des Familientagebuchs – die ursprüngliche Idee ist allerdings von Kerstin von sanvie. Schon seit einigen Wochen schreibe ich ganz oldschool so einige Dinge in ein Notizheft. Aber heute kam mir die Idee warum nicht auch hier auf dem Blog. Also übernehme ich die Fragen und starte mit dem Resümee der 5. Woche zu Hause.

Das Jahr 2020 geht für mich sowieso in die Geschichte ein – und das hier auf dem Blog festzuhalten ist eigentlich eine sehr gute Idee. Also steige ich mit dem Familientagebuch in der 5. Woche ein.

Wieviel Tage sind wir schon zu Hause?

Seit dem 13. März sind wir zu Hause. Da meine Mutter aus Madrid kam, haben wir uns alle freiwillig in häusliche Quarantäne begeben. Erst die 2 Wochen die empfohlen waren und seit dem sind wir ununterbrochen zu Hause.

Hier in Bayern war dies auch der letzte Schultag für die Kinder auf Grund der Corona-Situation. Damit sind es heute 38 Tage in Folge.

Ich verlasse das Haus nur um notwendige Lebensmittel einzukaufen. Spaziergänge oder Sport draussen gibt es bei mir aktuell auf Grund meiner Pollenallergie nicht.

Wie ist die aktuelle Stimmung?

Unterschiedlich bei den jeweiligen Personen. Was mich persönlich betrifft, kämpfe ich schon seit 3 Wochen mit starken Heuschnupfen, dass ich körperlich schon ziemlich angegriffen bin.

Nähen hebt auf jeden Fall meine Stimmung und war schon immer die beste Therapie.

Emotional stellt sich noch kein Lagerkoller ein, da hier immer noch genug zu tun ist.

Corona Familientagebuch Frühstück bei Emma

Der schönste Moment diese Woche?

Schöne Momente gab es einige. Mich auf einen festzulegen ist schwer. Ich würde sagen, dass war gestern mittag, als wir das Tomatengewächshaus aufgestellt haben und wir danach noch draussen saßen, die Kinder in der Hängematte, die Hühner durften den kompletten Garten nutzen, der Kater mittendrin und die Sonne lachte uns ins Gesicht. Das war ein sehr schöner Moment.

Der schlimmste Moment diese Woche?

Die Stimmung wurde durch die Pressekonferenz natürlich auch ein Stück beeinflusst. Mir war schon klar, dass der Lockdown anhält – für die Kinder stellte sich eigentlich nur eine Frage: Wann können wir wieder hier in Bayern in die Schule? Die Enttäuschung war riesig bei Ihnen. Noch mindestens 3 Wochen Homeschooling.

Das hatte die Konsequenz, dass hier via Post schon einiges diese Woche aus der Schule kam. Hefte und schon Empfehlungen für die kommende Woche. Bestellt habe ich eine Lektüre und ich muss dringend Nachschub kaufen an Tintenpatronen.

Was stresst mich gerade?

Das Phlegma einiger Familienmitgliedern hier :) Es gäbe ja noch einiges zu tun.

Was hat besonders Spass gemacht?

Ich habe mit meiner Mutter zusammen ganz viele Tröpfchen- oder wie unser Ministerpräsident so schön sagte “Community-Masken” genäht. Insgesamt wohl an die 50 Stück und es hat sehr viel Freude gemacht.

Frühstück bei Emma Mundschutz selber nähen

Was haben wir diese Woche selber gemacht?

  • Tomaten pikiert und das Gewächshaus aufgestellt.
  • Kombucha angesetzt
  • Hühnerstall repariert
  • Räder gewechselt
  • Wand hinter dem Fernseher grau gestrichen
  • Neue Schalter montiert

Hühnerstall Stadthühner Corona Tagebuch Woche 5

Was haben wir diese Woche gekocht?

Indonesische Udon Gemüse Pfanne

Mexikanische Wraps mit braunen Linsen

Kohlrabischnitzel mit Reis und Fenchel Apfel Salat

Thunfisch Empanadas

Chicken Fajitas

Paella Reis mit Meeresfrüchten

Spaghetti mit Tofu-Bolognese

Diese Woche habe ich nicht daran gedacht Bilder zu machen. Aber ich verspreche ich werde die nächsten Woche ein bisschen mehr Alltag fotografieren.

Ein Corona Familientagebuch hätte ich mir vor einigen Wochen nicht vorstellen können. Soviel hat sich verändert in der Zeit.

Zum Beispiel, dass ich heute am Sonntag Nachmittag immer noch im Pyjama Hose rumlaufen.

Ich möchte euch noch, bevor ich mich verabschiede, immer noch ein paar Tipps geben, was ich gerne höre oder mache oder was ich tolles im Netz gefunden habe…

Tipps aus dem Corona Familientagebuch von Emma

  1. Eine tolle Anleitung für diese Tröpfenschutzmasken findet ihr bei Rebecca  – Elfenkind Berlin  und das sogar in 4 Größen plus Video
  2. Eine Podcast Empfehlung: Kaffee Stulle Gin – von der lieben Anna (BerlinMitteMom) und Immi (Laux Interieur)

So dann sag ich mal tschüss…und morgen geht es ganz normal weiter mit einer neuen Tasche für den Taschenspieler 5 Sew Along.

Liebe Grüße von Emma

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Kommentare

  1. Moni meint

    Hoi Emma
    Das ist lustig, meine Mutter und ich haben genau auch diese Woche ca. 50 BMNS genäht. Deine sind auch so schön farbig und ich mach sie vor allem, um meinen Stoffberg abzubauen, denn bei uns in der Schweiz gibt es immer noch keine Masken-Pflicht oder Empfehlung. Trotzdem gibt es natürlich Menschen, die eine möchten. Viel Spass weiterhin beim nähen und hoffentlich bald eine Besserung bezüglich Heuschnupfen. Liebe Grüsse

    • emma meint

      Ach wie schön, dann ist das Masken nähen nicht nur hier ein Familienprojekt… ich hoffe auf jeden Fall, dass das alles hoffentlich bald vorbei ist…

  2. Valomea meint

    Liebe Emma,
    ich habe keine Mama hier und muss alleine Masken nähen, aber auch das ist hier immer wieder an der Tagesordnung. Gut so. Meinetwegen könnte es im öffentlichen Raum überall Maskenpflicht geben. Ich arbeite in der Pflege und fände das schon hilfreich für das gesamte System. Lieber sollen die Kinder wieder in die Schule!
    Es war schön, Dein Tagebuch zu lesen. Jeder, der einen Garten hat, gehört im Moment ja zu den Gesegneten. Ich bin sehr dankbar.
    Ansonsten hat sich mein Leben nicht sehr geändert. Arbeit – nach Hause – Arbeit. Kaum ein Abstecher. Immer viel zu tun…. Aber das Nähen der Taschen lenkt die Gedanken dann immer mal angenehm in eine andere Richtung. Langsam muss ich mir Gedanken machen, wie die Runde aussehen soll.
    LG.
    Elke

    • emma meint

      Liebe Elke, ich freue mich immer so über deine Kommentare.. das wollte ich eh dir schon immer sagen. Danke Danke Danke.Ja das ist wirklich ein Segen mit dem Garten. Meine Mutter als Risikogruppe traut sich nicht mal einen Spaziergang zu machen, daher bin ich umso dankbarer, dass sie wenigstens ein bisschen draussen sitzen kann oder auch das ein oder andere draussen im Garten werkelt.

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